Digitalisierung - ein Learning aus der Corona Krise

Welche Learnings können Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung aus der COVID-19-Pandemie ziehen?

Als Folge der COVID-19-Pandemie und den daraufhin beschlossenen Schutzmaßnahmen der Regierung wurde ganz Deutschland, soweit möglich, ins Home-Office versetzt. Stillstehende Lieferketten und die neuen Arbeitsbedingungen stellen Unternehmen vor nie dagewesene Herausforderungen und erfordern ein Neudenken sämtlicher Prozesse.

Ohne jegliche negativen Konsequenzen leugnen zu wollen, sehen wir von Salesfive die Maßnahmen der letzten Monate auch als positiven Treiber der Digitalisierung und raten dazu, begonnene Digitalisierungsinitiativen auch weiterhin im gleichen Tempo fortzusetzen. Kehren Sie nicht automatisch in vorherige Muster und Denkweisen zurück, sondern identifizieren Sie aktiv Learnings der letzten Zeit und überdenken Sie dabei kontinuierlich Ihre Unternehmensprozesse. Dieser Artikel soll dabei als Denkanstoß dienen, wie Sie aus der Krise lernen können, er erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit

„Die mit COVID-19 einhergehende Krise zeigt mehr denn je, wie wichtig es für die Wirtschaft ist, die digitale Transformation weiter voranzutreiben. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Infrastrukturen zu digitalisieren sowie neue, digitale Geschäftsmodelle aufzubauen.“
- Florian Gehring, Geschäftsführer Salesfive
Home-Office und Online-Meetings

Technisches Setup und Arbeiten in der Cloud

Spätestens jetzt zweifelt niemand mehr an den Vorteilen und der Notwendigkeit von cloudbasiertem Arbeiten. Die Schutzmaßnahmen zwangen Unternehmen dazu, ihre Strategien anzupassen. Die Ausgaben für Cloud- und Infrastrukturdienste erreichten im Mai ein neues Rekordhoch. Bei der Remote-Arbeit profitierten Unternehmen dabei unter anderem von cloudbasierten Kommunikationskanälen wie Microsoft Teams oder Google Hangouts, Software as a Service Lösungen wie Office365 oder auch cloudbasierte CRM-Systeme, zu denen alle Salesforce Clouds zählen. Zudem helfen flexible Rechenkapazitäten dem zunehmenden Kostendruck standzuhalten, da den Unternehmen große Ausgaben in die technische Infrastruktur erspart bleiben und sie lediglich die verbrauchten Ressourcen zahlen müssen. Ein dritter identifizierter Grund für den steigenden Druck, cloudbasiert zu arbeiten, ist eine Optimierung der Unternehmensprozesse für reibungslose Vorgänge intern und extern sowie das Vermeiden von Störungen der Lieferketten.

Home-Office – Segen oder Gefahr?

Sofern die Tätigkeiten dafür geeignet sind und es technisch umsetzbar ist, haben viele Menschen die letzten Monate im Home-Office verbracht. Dies war jedoch aufgrund unzureichender technischer Voraussetzungen wie beispielsweise zu wenig Laptops oder nicht genug VPN-Lizenzen nicht in allen Unternehmen möglich. Wie bereits erwähnt, gilt es für diese Unternehmen, falls noch nicht geschehen, sich schnellstmöglich digital umzustellen.

Für die nächste Zeit müssen Unternehmen sich nun entscheiden, wie zur Normalität zurückgekehrt werden soll: Führen wir eine Unternehmenskultur, in der Home-Office integriert wird, fort oder kehren wir wieder zu unserer gewohnten Arbeitsweise mit festen Uhrzeiten und Arbeitsplätzen im Büro zurück?

Insgesamt kann sich das Arbeiten von Zuhause aus sehr positiv auf den Gemütszustand der Belegschaft und somit auch auf die Produktivität auswirken.

Was für die einen ein Segen ist, mag jedoch unter Umständen auch negative Aspekte beinhalten. Für viele Mitarbeiter bedeutet Home-Office mehr Konzentration und Produktivität. Wo es hingehen bei besonders zeitintensiven Tätigkeiten Zuhause zu Überlastungen kommen kann. Da Privatleben und Beruf nicht mehr „richtig“ getrennt werden, neigen ambitionierte Mitarbeiter häufig dazu, mehr zu arbeiten als im Büroalltag. Hierbei ist eine klare Kommunikation der Führungskräfte zur Einhaltung von Arbeitszeiten gefordert. Zudem braucht es, vielleicht noch mehr als sonst, klar definierte Arbeitsabläufe und Aufgaben. Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Aspekt ist der fehlende Kontakt zu den Kollegen, der schnell zur Vereinsamung führen kann. Der fehlende soziale Kontakt kann sich weiterhin auch auf das Klima im Team auswirken. Hierbei sollten die Führungskräfte darauf achten, ausreichend virtuelle Team-Absprachen und auch Meetings außerhalb der Arbeit einzuplanen, wie beispielsweise virtuelle Mittagessen. Stimmt die Kommunikation und sind alle Arbeitsabläufe und Aufgaben klar definiert, haben Mitarbeiter häufig nur positive Meinungen über Home-Office.

Durch die Krise haben auch einige traditionell geprägte Unternehmen die eben erwähnten Vor- und Nachteile kennengelernt und können Rückschlüsse für ihren zukünftigen Alltag ziehen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, einen gesunden Mix aus Remote und Arbeit im Büro fortzuführen, um durch ein flexibles Arbeitsmodell die Vorteile beider Arbeitsweisen fortzuführen. Auf diese Weise können die negativen Aspekte des Home-Office umgangen und in der richtigen Umsetzung die Work-Life-Balance und Produktivität der Mitarbeiter gestärkt werden. Wie es jedoch weitergeht, ob Unternehmen zu Altbekanntem zurückkehren oder moderne Arbeitsweisen miteinbringen, bleibt abzuwarten.

Digitaler Kundenservice und transparente Kundeninformationen

Die Krisenzeit erforderte nicht nur die Aufrechterhaltung und Pflege des Kontakts zwischen den Mitarbeitern. Ein mindestens genauso wichtiger Aspekt ist die Pflege des Kundenkontakts und der Geschäftsbeziehungen. Auch hier haben einige Unternehmen nun richtig erkannt, wie wichtig eine Digitalisierung der Kundenbeziehungen ist. Für die 360 Grad Sicht auf den Kunden müssen Datensilos aufgebrochen werden und eine einheitliche Datenbasis geschaffen werden. Hierfür sind CRM-Systeme wie Salesforce die richtige Lösung.

Hierbei ist klar zwischen B2B und B2C Kunden zu trennen. Bei B2B Kunden ist die regelmäßige Kontaktaufnahme vom Ansprechpartner gerade in Krisenzeiten wichtig. Sind alle Daten und Informationen in einem System erfasst, vereinfacht dies zum einen die Arbeit und steigert gleichzeitig die Kundenzufriedenheit. Bei B2C Kunden war es in der Krise wichtig – gerade in der Retail Branche – das Angebot online zu verbreiten. Hierfür ist neben einem ausgezeichneten E-Commerce System auch ein reibungsloser Kundenservice notwendig. Ein digitaler Kundenservice ermöglicht eine schnellere Abwicklung von Servicefällen, da alle Informationen und Daten an einem Ort erfasst und verwalten werden.

Unternehmen, die bereits mit cloudbasierten CRM-Systemen arbeiteten, konnten ihre Kunden- und Geschäftsbeziehungen auch in der Krise effizient und gewissenhaft pflegen und einen zuverlässigen Service bieten. Diejenigen, die noch in getrennten, unstrukturierten Systemen arbeiten, können dies als Learning für sich ziehen und als logische Konsequenz mit der Umstellung der Unternehmensprozesse hin zu digitalem Kundenservice und Kundendatenbanken beginnen. Salesfive steht Ihnen hierbei gerne zur Seite.

Reisekosten Reflexion und Umweltbewusstsein – Sind Geschäftsreisen wirklich immer notwendig?

Der Klimawandel und seine Konsequenzen sind bereits Realität. Wir von Salesfive hoffen, dass Unternehmen in den letzten Monaten gelernt haben, dass nicht unbedingt alle Geschäftsreisen notwendig sind und Meetings, Vorträge und Schulungen auch auf digitalem Wege einwandfrei durchzuführen sind. Durch angepasste Umweltziele und Maßnahmen profitiert nicht nur das Klima, sondern auch das Unternehmen. Eine klare und ambitionierte Nachhaltigkeitsstrategie führt zu einer besseren Bewertung von Investoren, Kunden und auch die Attraktivität als Arbeitgeber profitiert, wodurch insgesamt Wettbewerbsvorteile geschaffen werden können.

Wir raten dazu, nicht automatisch zu alten Gewohnheiten zurückzukehren, sondern die eigene Umweltstrategie im Hinblick auf potenzielle Einsparungsmöglichkeiten bei CO2-Emissionen, beispielsweise ausgelöst durch Geschäftsreisen, zu reflektieren.

Nutzung neuer Technologien in Supply Chain & Logistik

Auch Lieferketten ließ die Corona-Pandemie nicht unberührt. Hierbei waren vor allem globale Supply Chains betroffen, deren Lieferanten auf einen Ort, wie beispielsweise China fokussiert waren. Produktionen mussten heruntergefahren oder sogar eingestellt werden.

Darüber hinaus, ist auch hier Digitalisierung eine passende Antwort auf die Probleme: Durch eine Vernetzung der Produkte bzw. Fahrzeuge mit dem Internet (IoT) werden Lieferketten transparenter. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Machine Learning Algorithmen kann die Supply Chain im nächsten Schritt kontinuierlich überwacht und Frühwarnsysteme eingerichtet werden. Dieses digitale Risikomanagement ermöglicht es Unternehmen, Gefahrenstellen schneller zu identifizieren und Schäden rechtzeitig abzuwenden oder zu minimieren.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Corona-Krise auch positive Aspekte in Unternehmen gebracht hat. Die Digitalisierung wurde hierdurch weiter vorangetrieben und wir sind fest davon überzeugt, dass Unternehmen diesen Schritt wagen sollten, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Wir von Salesfive unterstützen Sie gerne dabei, die richtige Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.

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